BEGINNINGS.ANFÄNGE.BASLANGIÇLAR

beginnings-anfänge-bașlangiçlar ist im Rahmen des transnationalen Projektes moving stories entstanden, welches über das Erasmus+ Programm Jugend in Aktion gefördert ist. Das Stück ist eine künstlerische Koproduktion der Tangente Company Berlin und der studentischen ADA Company in Ankara und erzählt von Tradition und Innovation, Illusion, Träumen, Mut und Auflehnung.
Innerhalb von zwei intensiven Probenwochen in Ankara machten sich die TänzerInnen im April 2015 auf die Suche nach einer gemeinsamen Bewegungsprache.

Dabei sind Geschichten über das Zusammentreffen junger KünstlerInnen, ihren Kulturen, Gemeinsamkeiten, Unterschieden, Wünschen, Sehnsüchten, dem Festhalten an Konventionen, sowie Widerstand und Ausbruch entstanden und in Ankara präsentiert worden. Am 18. September 2015 wird beginnings-anfänge-bașlangiçlar erstmals in Berlin aufgeführt. 

 

ODD STUFF

Odd Stuff lädt ein in eine Welt der Skurrilitäten

Schlagzeilen, Sensation, Verblendung, Reizüberfluss -
Ein Koffer an einem Ort ohne Vergangenheit und Zukunft,

vollgepackt mit der Sensationsgeilheit der Menschen.
Im achtzigsten Stockwerk, in einem Haus, das es nicht gibt, in einer Stadt, die es nicht gibt, durchleben drei Darstellerinnen die absurdesten Szenarien.
Ein grelles Tanzstück lädt dazu ein, Teil eines zynisch erheiternden Abends zu werden.
Choreografie und Tanz: Selina Menzel, Camilla Przystawski und Christina Wüstenhagen
Choreografische Beratung: Nadja Raszewski

 

 

REMEMBER

Tangente Company on Tour USA!
Im September 2014 war die Tangente Company an die University of Michigan/ Residental College in Ann Arbor, Michigan eingeladen. Dort waren sie am 12. und 13.9.2014 im Keene Theatre in der interdisziplinären Produktion  „Remember“ auf der Bühne zu sehen.

Musikalische Leitung: Prof. Michael Gould

Choreographie: Nadja Raszewski

Szenographie: Marion Tränkle

Poetische Werke: Prof. Ken Mikolowskis
In der zweiten Woche hat Nadja verschiedene Workshops und Seminare gegeben, sowohl am dance departement für die "Dance Master Class Repertory Series" unter der Leitung von Bill de Young, als auch für den "german theater" Kurs unter der Leitung von Prof. Janet Shier. Dieses  Kooperationsprojekt wird im Mai 2015 in Berlin fortgesetzt.
Es ist finanziert vom Fund-Residential College, dem Institute of Humanities und dem International Institute und Arts at Michigan, USA.

 

TAROT

Premiere: 29./30.3.14                                    

weitere Vorstellungen:

4.-6.April, 5./6. Juli jeweils 19.30 Uhr

Die neue Tanzproduktion ist inspiriert von den Tarotkartenmotiven und deren Bedeutungen. Die Lebensgeschichte und das künstlerische Werk Niki de St. Phalles` werden ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen.

Choreografie: Nadja Raszewski                                   Musikalische Leitung: Prof. Michael Gould                         Videoinstallation: Marion Tränkle
Download Tarot Artikel

FOUR ROOMS

Premiere: 22./23.2.2014

„I'm stuck in a situation here...
which I couldn't possibly begin to explain...“

Direkt und kompromisslos, ein kraftvolles Bildfeuerwerk.
„Four rooms“, die neue Produktion der Tangente Company in der Choreografie von Johannes Schuchardt, ist inspiriert durch die skurrile, eigenwillige und gewalttätige Filmsprache Quentin Tarantinos.
Vier Tänzerinnen betreten die Bühne und durchleben im Zeitraffer das Tarantino
Rollenrepertoire vom knallharten Gangster bis zum sensiblen Dichter.
Filmtypische Elemente verweben sich mit Zeitgenössischem Tanz, Schauspiel und
Martial Arts.Humorvoll und mit viel Hingabe hat die Tangente Company ein kraftvolles und sensibles Stück entwickelt, das seine ganz eigene Interpretation und Bildsprache gefunden hat.

(zum Trailer)

Choreografie: Johannes Schuchardt

Gastspiele: Hoftheater Kreuzberg, TEK Festival in Police/Polen, Hector Peterson ISS, HZT Berlin


TANGRAM – a journey into visions

Premiere: März 2013

Der Legende nach beauftragte einst ein Mönch seinen Schüler zu reisen, um die Essenz der vielfältigen Schönheit der Welt auf nur eine Keramiktafel zu malen. Unglücklicherweise zerbrach die Tafel in sieben Teile und der Schüler konnte sie nicht mehr zu einem Viereck zusammenlegen. Er versuchte  es tagelang. Unendlich viele Muster und Bilder entstanden.

Choreografie: Nadja Raszewski

Musikalische Leitung: Prof. Michael Gould

Video: Johannes Schuchardt

Beim deutsch-polnischen Theaterfestival TEK (Police, Polen)

wurde TANGRAM 2013 mit dem Jurypreis ausgezeichnet. 

weitere Gastspiele: Theatertreffen der Jugendclubs, Podewil / Berlin

  

 

Personal landscapes

Premiere: 5.10.2013

interdisziplinäres Kunstprojekt der Tangente Company

mit Tänzer/innen mit Parkinson. Auf Grundlage von Bewegungsimprovisationen sind Choreografien entstanden, die etwas erzählen über die Herausforderungen eines bewegten Alltages, den Spaß am Tanzen, den Genuss der Berührung, eine unbändige Neugier, das Wagen an Grenzen und das Staunen darüber, was doch noch möglich ist.

Fallen und Fallen lassen zieht sich als roter Faden durch

dieses auf jeden Fall ungewöhnliche Projekt.

Choreografie: Nadja Raszewski

Musikalische Leitung: Prof. Michael Gould

Kunstobjekte: Oliver Raszewski

 

Creatura – for what was I created? 

Premiere: 2010

Ein Mensch, als Beispiel einer komplexen Lebensform, besteht aus Millionen von Zellen. Jede Zelle ist eine Einheit für sich. Jede Zelle organisiert ihr Überleben und ihren Austausch und Kontakt mit anderen Zellen. Aber eine einzelne Zelle ist nicht überlebensfähig, kein Stückchen Geist in ihr. Aber alle zusammen ergeben plötzlich etwas, das sich selbst im Spiegel erkennt. Etwas, das selbst danach forscht wie sein Sein zustande kommt. Wie formiert sich eine Gesellschaft? Nach welchen Regeln funktioniert sie? Wer macht die Regeln und was geschieht, wenn Regeln nicht mehr akzeptiert werden?

Choreografie: Nadja Raszewski

Musikalische Leitung: Prof. Michael Gould

 

Orphus Eurydikuss

looking back can change your life –

is there someone behind you?! 

Premiere: 2011

Generationsübergreifendes TanzTheaterprojekt mit dem TanzTheater Kurs der TanzTangente. Ein theatraler Rundgang zwischen Tartaros und Oberwelt – vom Keller in den ersten Stock, bishin zum luftigen Atrium. Grundlage dieser Produktion ist der Mythos von Orpheus und Eurydike.

Choreografie: Nadja Raszewski

    

 

Mimi criie studies

Premiere: 2012

In dieser Produktion geht es um unsere Tarnung als funktionierende Menschen im Alltag. Was zeigt man nach außen? Wie unentdeckt bleibt die Sehnsucht, in  eine „innere Welt“ einzutauchen, der Realität zu entfliehen oder sich von ihr auszuruhen? Wie führen wir unser Gegenüber auf falsche Fährten, um möglichst nichts über unsere „Innenwelten“ preiszugeben? Und dennoch brechen sie hin und wieder nach außen durch. Die Spanne geht dabei vom Avatar bis zum Amokläufer.
Premiere: Juni 2010

Choreografie: Nadja Raszewski

Gastspiel: Dresden „DRAMATEN“

  

Korsett

Premiere: 2009

Eine tänzerische Auseinandersetzung mit Korsetts, die tatsächlich am Körper getragen wurden, um sowohl die Haltung als auch die Figur zu „verbessern“ und mit modernen Korsetts, die  man nicht sieht, die aber dennoch vorhanden sind. Die Choreografie entstand durch Improvisation zu Begriffen wie Enge, Zusammengeschnürt sein, in Form gebracht werden. Entstanden ist ein ernsthaftes, skurriles und humorvolles Tanztheaterstück.

Choreografie: Nadja Raszewski

Gastspiele: Magdeburg, Tschechien (Brno), Leipzig, Berlin- Haus der Berliner Festspiele

 

Gravatar – eine Phantomliebe

Eine Internetrevue

Premiere: April 2008

Ein Avatar ist eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt, beispielsweise in einem Computerspiel. Unser Alltag ist sehr stark geprägt von digitalen Medien und virtuellen Welten. Die Art und Weise und auch die Anerkennung dessen, wie sich Menschen begegnen, kennenlernen und verlieben, hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Man lernt sich über das Fernsehen, per sms, über das Internet kennen, ohne sich gesehen, berührt, gerochen zu haben (Phantomliebe). Was stellt man von sich dar, wenn man sich eine andere Identität gibt, einen eigenen Avatar kreiert und sich damit in eine virtuelle Welt einloggt? Diesen Fragen hat sich die Company tänzerisch genähert und bewegt sich ästhetisch innerhalb eines Computerspiels.

Choreografie: Nadja Raszewski

Gastspiele: tanzfestival „tanzträume“ in Magdeburg, Jugendtanzfestival in Dresden

    

 

Schwan oder Mensch

Ein Stück über das Erwachsen werden

Premiere: Berlin Mai 2007
„Die Schwäne rauschten zu ihr her und senkten sich herab, so  dass sie ihnen die Hemden überwerfen konnte. Und wie sie  davon berührt wurden, fielen die Schwanenhäute von ihnen ab, und ihre Brüder standen vor ihr und waren frisch und schön. Nur dem Jüngsten fehlte der rechte Arm, und er hatte dafür einen Schwanenflügel am Rücken ... Und so wandelte er die Gestalt, wie es seinem Herzen beliebte und schuf große Dinge als ein Prinz der Menschen. Doch wann immer er es wünschte, warf er das Schwanenkleid an und flog    in die Freiheit durch den weiten Himmel. Und wenn er nicht gestorben ist, so lebt er noch heute."

Choreografie: Nadja Raszewski 

Gastspiele: Schweden dansfestival

TanzTangente Berlin | info@tanztangente.de